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Motorbericht SH2009 XT Pro
So neu sah er aus, als ich ihn in diesem Jahr 2009 gekauft habe.
Mittlerweile hat er seine 16 Liter runter und zeichnet sich noch bestens durch seine einfache Einstellbarkeit aus. Seine Leistung ist klasse und bei seinem Einsatz im Rennen und Training stets absolut zuverlässig. Die beste Erfahrung für diesen Motor habe ich mit der Sirio 5 gemacht. Einmal hatte ich in einem Finale die RB 6er drin gehabt, was nicht so gut lief und ich hatte auch leider keine andere mehr, da keine Sirio Kerzen mehr lieferbar waren. Ausprobieren werde ich nächstes Jahr auch die OS Kerzen, wobei ich hoffe die Sirio Kerzen wieder zu bekommen. Gefahren wurde der Motor mit PSR-Sprit 25%, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Und nun nach 16 Litern baue ich ihn das erste Mal auseinander...
Hier sehen wir das Innenleben des Motorblocks. Kein Rost und wie man sieht, ist noch schön das Öl zu sehen. Das Hauptlager lässt sich noch sehr leicht drehen und hakt nicht. Lediglich das Frontlager müsste bald ersetzt werden. Da scheint es an einer Ecke zu haken, was bisher noch keinerlei Probleme gemacht hat.
Schauen wir uns jetzt die Kurbelwelle an. Der Kurbelzapfen hält sich noch sehr gut und hat keinen Verschleiß. Die Silikoneinlage sitzt da, wo sie hingehört. Lediglich die Rostblasen sind nicht schön anzusehen. Hier denke ich mal, dass es von der Fertigung kommt, es wird nicht einfach so kommen, wenn der Rest rostfrei ist...
Weiter geht’s mit der Laufgarnitur. Der Pleuelzapfen ist hier noch ohne Verschleiß, sowie auch der Kolben, keine Riefen zu sehen. Lediglich bei der Laufbuchse sind ganz feine Riefen zu sehen, nur woher sie kommen, wenn der Kolben nix hat, denk??? Klemmen tut er leider nicht mehr so gut, aber von Leistungseinbruch oder Absterben der Kerze ist noch keinerlei Spur zu vermerken.
Kommen wir jetzt zum Vergaser. Hier brauche ich nix weiter zu sagen, alles sieht noch fast wie am ersten Tag aus. Kein Verschleiß und auch die Gummidichtungen sehen noch sehr gut aus. Nur die Mittelschraube war bei ca 5 Liter sehr leichtgängig gewesen, was sich dann von alleine verstellt hat und eine übermässige hohe Temperatur hervorbrachte. Eine andere Gummidichtung löste das Problem und seitdem ist Ruh'.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass ich während der gesamten Zeit keinerlei Temperaturprobleme gehabt habe, stets lag die Temperatur mit verschiedenen Infra-Thermometern unter 110 Grad. Auch die Leistung war stets immer voll da. Manchmal wars mir unten herum doch zu viel gewesen, was zum Ausbrechen des Renners führte.
Sollte ich wieder einen Motor holen, wäre dieser meine erste Wahl. Problemlos, langlebig und Leistung pur sind hier meine Hauptkriterien und ich hoffe, über den Motor auch nach 30 Liter noch einmal soviel Positives berichten zu können.
Christof Braungart-Zink
Monster-hopups-Renn-Team
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